Forschung

Funktionelle Oberflächen

Bedingt durch den Background „Oberfläche“ innerhalb unserer Unternehmensstruktur beschränken sich unsere F+E – Aktivitäten weitgehend auf funktionelle Oberflächen, insbesondere auf solche, die durch galvanische Abscheidung entstehen. Ziel ist dabei die Reduzierung des spezifischen Energieverbrauchs der in unseren Elektrolyseuren eingesetzten Elektroden. Mit der Beschichtung HT3 verfügen wir derzeit über ein kostengünstiges Verfahren, mit dem großtechnisch Substrate beschichtet werden können.

Als KMU sind unsere Forschungsaktivitäten naturgemäß begrenzt, deshalb besteht ein enger Kontakt zu externen Forschungseinrichtungen.

Wasserelektrolyse Hydrotechnik lieferte im Jahre 1987 den ersten Elektrolyseur für das Deutsch-Saudiarabische Gemeinschaftsprojekt HYSOLAR. Im Rahmen dieses Projektes wurde weltweit erstmals die Speicherung von Sonnenenergie in Wasserstoff im technischen Massstab demonstriert. Beim heutigen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) wurde eine 10 kW-Anlage installiert und betrieben, in Saudiarabien eine Großanlage mit einer Leistung von 350 kW.

Stellvertretend für weitere Aktivitäten stehen die ersten industriell eingesetzten VPS-Elektroden des DLR, die im Vakuum-Plasmaspritzverfahren (LPPS) hergestellt wurden und in einigen unserer Elektrolyseure erfolgreich getestet werden konnten.

Für die dezentrale Wasserstofferzeugung wurde unter Konsortialführung des ISE (Fraunhofer - Institut für Solare Energiesysteme) ein Kleinelektrolyseur auf PEM-Basis entwickelt und erfolgreich getestet.

In unserem neu eingerichteten Technikum können Entwicklungen ausgiebig getestet werden, bevor sie in unseren Seriengeräten zum Einsatz kommen.

Lupe
Testsystem Prototyp EV12